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Blackstar : HT Studio 20

Foto : Blackstar

Es  sind einige  Gitarren Röhren-Verstärker  in  der  15 - 20 Watt  Klasse auf dem Markt.  Fast alle  sind  jedoch  mit  2 * EL 84  bestückt. Ich hätte jedoch  gern mal   andere  Endröhren   in der Gegentakt-Endstufe  als  immer diese  EL 84 , welche ich schon seit Ende  der  60er  Jahre  benutze. Mein  erster  selbstgebauter  Röhren-Verstärker  war natürlich auch  mit  EL84  bestückt. Auf die Dauer  ist  das  irgendwie  langweilig . . .

Ich  dachte da  an  die nächst größeren  Glaskolben wie  die  EL 34. Gibt  es  genug , allerdings ist das die  50 Watt-Klasse , was ja durchaus  günstig  ist , allerdings  sind  diese Verstärker  alle  über  60 cm  breit  und  passen  optisch  überhaupt  nicht  gut  zu  einer  schmalen   1 * 12 "  Lautsprecherbox.

Dann  entdeckte  ich den  Blackstar  HT Studio 20 

52 cm  breit , 2 * EL 34  in der Endstufe und  ECC83  in der Vorstufe.


 

Die  recht  hohen  EL 34  sind  im  Chassis   etwas  versenkt  auf  auf  Platinen-Sockeln  montiert , was  eine  tolle Idee  ist, denn so  ergibt sich eine geringere  Gehäuse-Höhe.  Die ebenfalls  tief  liegenden  ECC 83  benötigen  dadurch auch  keine  Abschirmhauben.   

Ganz  klar, das  soviel  Gain  und  sogar  ein  Reverb  ohne  zusätzliche  Transistoren  und  integrierte  Bauteile  nicht zu  machen ist.  Nur  mit den beiden  ECC 83  ergäbe  das   einen  Clean / Chrunch-Amp  ohne Hall. 

Der  Klangeinsteller-Bereich  ist nur  für den  Overdrive-Kanal  verfügbar, was meine Freude etwas trübte , allerdings  haben sich die Engländer  für den  Clean-Kanal  einen  wirklich  guten  'Einknopf-Klangeinsteller'  ausgedacht , der  ähnlich  einem  parametrischem  EQ  wirkt.

 

Damit  da nicht  einfach  nur ne'  schwarze  Kiste  neben  mir steht ,  habe  ich  eine  neue  Frontplatte  aus  Acryl  zuschneiden  lassen , welche  ich im  Design  von  Hughes & Kettner  beleuchten  wollte.  Zugeschnitten  wird das  Acryl  mit  einem  'Laser'.  Da  meine  Anfrage  nach  Schrift  auf der Oberfläche  mit  einem  eindeutigen  'kein  Problem'  beantwortet wurde  habe ich  das  testweise  gleich  mal  machen  lassen.

Wird  fortgesetzt . . .

Bernhard Bornschein , Berlin